Donnerstag, 11. April 2013

Die 10 Gebote der Marktwirtschaft:

Die 10 Gebote des 20. Jahrhunderts im Zeitalter des Wassermann.
Diener der Marktwirtschaft.
Ich bin Dein Herr
DEINE MARKTWIRTSCHAFT
1,
MEIN Streben ist Gewinn, und die Maximierung des Gewinns.
Mein Wesen ist unersättliche Gier nach Geld, Macht und Einfluß.
Du sollst nichts Anderes in Deinem Kopf haben, und all Deine Vorstellung darauf richten.
2.
Du sollst keinem Anderen Dienen als meinen Managern der Großkonzerne
und deren Handlanger in der Politik.
Auf daß diese immer reicher werden, und Du immer ärmer wirst.
3.
Du sollst Deinen freien Tag ehren, indem Du viel Geld ausgibst und Dein Vergnügen suchst.
Damit die Marktwirtschaft angekurbelt wird. Trage Deine schönsten Designer Kleider zur Schau, damit sie Dich alle beneiden, wodurch das gelobte Begehren geweckt wird.
4.
Du sollst die Kinder und die Jugend ehren, verwöhnen und verpeppeln, denn diese sind die Zukunft.
Überfordere sie nicht, sondern gewöhne sie an den Luxus, damit sie später nicht mehr darauf verzichten können. Nur so werden diese auch später hart arbeiten, um sich diesen Luxus erhalten zu können.
Fragt die Kinder und Jugendlichen, ob sie auch mit Eltern, Lehrer und Ausbilder zufrieden sind, denn diese müssen die Jugend zufrieden stellen.
Alte Menschen sollst Du verachten, denn diese sind verbraucht und taugen nichts mehr für MICH.
5.
Wer gegen MICH ist, soll getötet werden. Wenn Ihr MEINE Gegner tötet, so trifft Euch keine Schuld.
Doch wenn MEINE Gegner Euch töten, so sind diese schuldig.
Denn wahrlich ICH bin nicht gerecht, und messe nicht mit gleichem Maße.
6.
Du sollst unendliches Begehren haben nach deines Nächsten Weib oder Mann.
Vergnüge dich in vollen Zügen, zu allen möglichen Zeiten, mit jeglichen Mitteln.
Stelle Deinen Körper zur Schau, denn das ist das Einzigste was bei Anderen Beachtung findet, so wie auch Du nur den Körper und die Kleidung des Anderen sehen sollst.
Du darfst ruhig dumm sein, dann bist Du in den Medien sehr gefragt.
7.
Lug und Trug gehören zur Macht. Wende diese Mittel immer an, um Dir einen Vorteil zu verschaffen.
Ob in persönlichen Worten, in den Medien oder bei der Werbung.
Untergrabe das Ansehen Deine Gegner mit Verleumdung, und ziehe ihnen das Geld aus der Tasche durch Betrug und falsche Versprechungen.
Halte die Masse dumm, damit sie besser manipulierbar und auszunutzen ist.
8.
Du sollst unendliches Begehren haben nach deines Nächsten Hab und Gut.
Befriedige Deine Gier und kaufe alles, was der Markt Dir anbietet - auch wenn es nutzlos und unnötig ist - damit Dein Geld im Umlauf bleibt.
Was Du Dir nicht leisten kannst, das nimm Anderen weg.
Nimm ihnen nicht nur 10,- € - dann bist Du nur ein kleiner Wurm. Nimm Ihnen Millionen,
dann wirst Du geehrt.
Mache große Schulden. Denn bei kleinen Schulden wirst Du gejagt,
aber große Schulden werden Dir erlassen.
9.
Werde ein nützliches Mitglied von MIR. Setze Dich für MICH ein.
Schufte wie ein Pferd für wenig Geld. Halte Dich gesund, (trinke nicht und rauche nicht) damit Deine Schaffenskraft auch voll ausgenutzt werden kann und Du nicht durch Krankheit ausfällst.
Verursache MIR ja keine Kosten und keinen Schaden.
Fange blos nicht an zu denken und hinterfrage diese Gesetze.
10.
Denke nur an Dich und Deinen Vorteil. Verachte alle, die keine Leistung für MICH bringen.
Besonders die Schwachen, Kranken, Arbeitslosen und Alten.
Denn so sollst Du leben:
Lasse Deine Eltern Deine Ausbildung finanzieren, denn Du sollst MIR keine Kosten verursachen.
Gehe mit 18 Jahren in den Beruf, sei mit 28 Jahren Manager, werde mit 48 Jahren arbeitslos, mit 49 Jahren Depressiv, und mit 50 Jahren begehe Selbstmord.
So dient Ihr mir richtig
EURER MARKTWIRTSCHAFT.
www.Demetrius-Degen.de
Oktober 23, 2006 

Das Schachbrett

So sehe ich das höchste Wissen heute UMGEFALLEN, gleich einem Schachbrett. 
Jetzt kennt keiner mehr die Regel, noch weiß er noch, wie die Figuren aufgebaut werden. Jeder BASTELT sich etwas zusammen, aus der jeweiligen AUFFASSUNG der Texte heraus.

So mag der eine noch wissen, wo der Läufer steht, der Andere kennt den Standort von Springer und Turm,
ein Anderer von König, Dame und Bube. 

Gleiches gilt bei den Zugmöglichkeiten, also wie jede Figur ziehen darf. 

So haben sie alle (diese Sekten) nur noch ein TEILWISSEN das richtig sein mag,
aber KEIN Wissen vom GANZEN Spiel und Ablauf.

Gleiches gilt für diese SELBSTERNANNTEN Gurus, Wahrsager, Kartenleger, sogenannte Mgiere oder Hexen, usw. Also diesen ganzen Esoterischen Bereich, der heute so AUSGETRETEN und vermarktet wird. 
Zitat von E. Haich: Jede Sekte hat ihre Wahrheit, und jede Wahrheit hat ihre Sekte. 
Aber EBEN - Immer nur Teilwahrheiten !!! 
 
 

 
Die RICHTIG - STELLUNG
Darum bemühe ich mich, dieses "UMGEFALLENE" Wissen, wieder richtig zu stellen, damit die Menschen nicht mehr BLIND glauben müssen, sondern aus sich SELBST erkennen und VERSTEHEN können. 
Bei mir ist JEDER FREI!!!! Denn meine Lehre ist die FREIHEIT, wie könnte ich dann selbst gegen meine Lehre handeln??? Sie können also immer kommen und gehen, wann immer sie wollen. Es gibt keinen Vertrag und keinen Zwang. Es gibt nur ein Fortschreiten, für den, der SELBST will. 
Jeder Suchende muß also SEINEN "Meister" finden, und nicht umsonst heißt es: Wer suchet, der FINDET!!!
Worauf Sie achten sollten ist, daß SIE immer FREI bleiben, und daß Ihnen keiner EINREDET, NUR ER, oder NUR DURCH IHN, können Sie weiter kommen. Dann werden Sie auch den richtigen Meister finden, und wenn Sie alles von Ihm gelernt haben, aber immer noch nicht zufrieden sind, dann müssen Sie eben weiter SUCHEN, und nicht stehen bleiben. Halten Sie sich auch nicht mit Kartenlegen oder Pendeln, oder Zukunft voraussage, Astralkörper, Horoskopen, Sterndeutung, Kirlianfotographie, usw. auf, das sind nur VORSTUFEN, die man möglichst schnell durchleben sollte.  Denn diese FREIHEIT müssen Sie IMMER haben - um weiter zu gehen!!!
(Auch ein Buddha hatte zwei Lehrmeister, deren Lehre er schnell erkannt und durchschaut hatte. Er verlis diese Lehrer, weil er erkannte, daß deren Lehre NICHT zur Vollendung führte. Erst danach hat er AUS SICH SELBST
die Vollendung erreicht).
Wenn Sie glauben, daß ich Ihnen ein Stück helfen kann, dann sind Sie herzlich willkommen. 
Wie lange und wie weit, das werden Sie dann SELBST entscheiden.
Auf jeden Fall können Sie sich VIELE Irrwege ersparen, wenn Sie meine Bücher lesen.
Nach dieser Lektüre wissen Sie schon genug, um sich nicht mehr von Scharlatanen in die Irre führen zu lassen.
Das alleine erspart Ihnen schon viel Zeit - und auch Geld. 


Mit freundlichen Grüßen,
Demetrius Degen

Unwissende Regenten

Ein Schildbürgerstreich oder Fabel 2006
Ein Weiser zog mit seinem Schüler durch das Land. Da kamen sie in ein ödes und ausgetrocknetes Land.
Der König dort gab die Anweisung, das Wasser von der Quelle in das Meer zu tragen.
Die Menschen schufteten und schleppten in Eimern und Tonnen das Wasser von der Quelle des Flusses in das Meer. Als die Quelle versiegte, schleppten Sie das Wasser aus dem Flussbett in das Meer. Doch das Land wurde immer trockener. Bäume, Büsche und Gräser vertrockneten.
Der Schüler fragte den Weisen:" Warum vertrocknet das Land, wo doch das Wasser in Massen und mit Anstrengung zum Meer bewegt wird?"
Der Weise antwortete:" Weil der Regent das natürliche Gesetzt nicht kennt".
Denn Wasser fließt automatisch von der Quelle durch den Fluß zum Meer - und auf diesem Weg bewässert das Wasser das Land, damit Bäume, Büsche und Gräser wachsen können.
Weil der Regent gegen das Naturgesetz handelt, vertrocknet das Land.
Kopfschüttelnd zog der Schüler mit dem Weisen in ein anderes Land.
Sie kamen in ein armes Land.
Die Rentner und Arbeitslose mussten hungern, und selbst hart arbeitende Menschen, einfache Arbeiter und Familien konnten sich gerade noch ernähren und lebten am Existenzminimum.
Der König dort gab die Anweisung, das Geld von den Arbeitslosen und Rentnern zu nehmen, und damit die Reichen (Großbetriebe, Konzerne, Aktiengesellschaften und Massenarbeitgeber) zu subventionieren - in der Hoffnung, daß diese wieder Arbeitsplätze schaffen.
Als von den Arbeitslosen und Rentnern nichts mehr zu holen war, wurde das einfache Volk mit immer mehr und höheren Steuern belastet, um weiterhin Großbetriebe, Konzerne, Aktiengesellschaften und Massenarbeitgeber zu subventionieren - in der Hoffnung auf Arbeitsplätze.
Doch die Reichen wurden immer reicher und das Volk wurde immer ärmer. Verschuldung und Konkurse häuften sich.
Der Schüler fragte den Weisen:" Warum wird hier das Volk immer ärmer, wo doch Geld in Massen und mit Anstrengung bewegt wird?"
Der Weise antwortete:" Weil auch hier der Regent das natürliche Gesetz nicht kennt".
Das Geld fließt automatisch von Armut zum Reichtum - und auf diesem Weg ernährt es das Volk, damit es genügend Essen, Kleidung und eine Wohnung hat.
Nur weil dieser Regent gegen die Naturgesetze handelt, wird das Volk immer ärmer.
Meister, kannst Du mir das Gesetz der Natur etwas genauer verdeutlichen?
Hör gut zu mein Schüler:
Wenn die Reichen Ihr Geld horten, ist das so, wie wenn der Ozean aufhören würde zu verdunsten.
Noch etwas genauer bitte:
Alles in der Natur ist Kreislauf.
Das Wasser des Ozeans verdunstet, und fällt als Regen auf das ganze Land.
Das Land wird fruchtbar, und das Wasser sammelt sich wieder in Flüsse und fließt in den Ozean - von da aus es wieder verdunsten kann.
So sollte das Geld der Reichen auch (wenn nicht als Spende, dann als Arbeitslohn) gleichmässig unter dem Volk verteilt werden, damit es sich ernähren kann.
Das Volk gibt das Gelde wieder aus, und kauft bei den Reichen. So fliest das Geld wieder zurück - auf daß es wieder verteilt werden kann.
Wann auch immer, ein natürlicher Kreislauf durch künstliche Maßnamen von Regenten oder durch Gier und Eigennutz von Einzelnen unterbrochen oder verhindert wird, kannst Du davon ausgehen, daß Leid daraus hervor geht.
Kopfschüttelnd zog der Schüler mit dem Weisen in ein anderes Land.
Auf der Suche nach einem Regenten mit Weisheit - einem Regenten, der die natürlichen Prinzipien kennt, versteht, und danach Handelt.
Auf dieser Suche sind sie heute noch, und wenn sie nicht gestorben sind, werden sie das auch noch weiter sein.
Mit freundlichen Grüßen
Demetrius Degen 

Die 3 Weisen und die Theoretiker

In diesem Land gab es einen bisher unbezwungenen Berggipfel. Viele versuchten schon den Gipfel zu erreichen, doch noch keiner hat es geschafft.
Am Fuße des Berges saßen mehrere eifrige Theoretiker im gemütlichen Zelt und diskutierten mit vollem Bauch bei Spießbraten am Lagerfeuer, wie dieser Berg zu bezwingen sei. Jeder hatte andere schlaue Sprüche drauf ... so geht es ... so geht es nicht ... das ist die Voraussetzung ... so muß das Wetter sein ... nur zu dieser Jahreszeit ... ist dieser Berg zu bezwingen.
Eines Tages kamen 3 Menschen aus fernen Landen, die von diesem Berg hörten, und ihn bezwingen wollten.
Nennen wir diese drei einfach - A - B - C.
Sie erzählten den Theoretikern ihr Vorhaben, dann machte sich jeder für sich, seiner individuellen Art entsprechend auf den Weg zum Gipfel.
Die Theoretiker diskutierten weiter ... der schafft es, der schafft es nicht.
Nach Wochen kam der Erste (A) zurück, und berichtete den Theoretikern von seinem Weg zum Gipfel:
So bezwang ich diesen Berg:
Am Anfang waren da Gräser, Büsche und Bäume. Später kam ich in eine Sumpflandschaft, in der ich fast hängen geblieben wäre. Daraus hervortretend hatte ich die Erste Übersicht. Von da an ging es steil bergauf mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, bis ich eine hohe Plattform erreichte. Hier dachte ich schon den Gipfel erreicht zu haben. Die Übersicht raubte mir die Sinne und ich stürzte ab. Mit großer Anstrengung rappelte ich mich auf und suchte weiter nach dem Gipfel. Durch Verirrungen in Höhlengängen kam ich endlich wieder an´s Licht. Hier war der Gipfel schon greifbar nahe.
Ich sage Euch: "Ja, fast von alleine wurde ich zum Gipfel geführt".
So war mein Weg!
Der zu Weisheit gelangte erzählte es, und ging seines Weges.
Die Theoretiker aber stritten ... war der nun wirklich oben oder nicht ... entspricht seine Wegbeschreibung der Wahrheit, oder hat er sich nur etwas ausgedacht ... er hat uns keinen Beweis mitgebracht.
Nach Wochen kam der Zweite (B) zurück, und berichtete den Theoretikern von seinem Weg zum Gipfel:
So bezwang ich diesen Berg:
Ich sammelte mir erst die richtige Ausrüstung, und genügend Lebensmittel, um mich auf den langen Weg machen zu können. Als ich meinen Rücken schwer beladen hatte, und mich auf den Weg machte, wurde mir mein Gepäck zu schwer zu ertragen. So war ich gezwungen, was mir vorher noch wichtig und unentbehrlich erschien, abzuwerfen. Durch das Abwerfen der Last fühlte ich mich bedeutend wohler. Ja, FREI fühlte ich mich. Doch der Weg ging weiter, und wurde immer steiler. Und wieder mußte ich mich nach und nach von unnötig erkanntem Ballast befreien, um diesen steilen Hang zu bewältigen. Je höher ich kam, um so kälter wurde es. So war ich gezwungen, alles Gerümpel abzulegen, und nur noch den dicken Pelzmantel am Körper zu tragen. Fast wäre ich erfroren. Doch je höher ich kam, um so klarer wurde die Luft und ich kam zu neuer Kraft. Endlich kam ich über die Wolken, und die Sonne beschien meinen geschundenen Körper. So wurde auch noch der Pelzmantel zur Last und überflüssig.
Ich sage Euch: "Nur vollkommen Nackt und ohne Ballast ist dieser Gipfel zu erreichen".
So war mein Weg!
Der zu Weisheit gelangte erzählte es, und ging seines Weges.
Die Theoretiker aber stritten ... wer hat nun den Gipfel erreicht? War es A oder B? Oder haben sich beide nur eine Geschichte ausgedacht? Das sind doch verschiedene Wege ... Das kann doch nicht der gleiche Weg sein ... Keiner hat einen Beweis erbracht.
Nach weiteren Wochen kam der Dritte (C) zurück, und berichtete den Theoretikern von seinem Weg zum Gipfel.
So bezwang ich diesen Berg:
Ich sammelte mir zunächst viele Helfer, Begleiter und Freunde, die mich auf dem Weg begleiten sollten. Jeder wollte mich auf dem Weg beeinflussen. Das mußt Du tun, jenes lassen. Zunächst folgte ich ihnen, bis ich merkte, daß ich gar nicht auf dem rechten Weg war. So schlug ich den Weg ein, den ich für richtig hielt. Doch schon bei den ersten Schwierigkeiten verließen mich die Freunde. Unbeirrt ging ich weiter. Doch als der Berg steiler wurde, verließen mich die Helfer. Auch davon lies ich mich nicht beeinflussen. Auf dem weiteren Weg verirrte ich mich in einem Labyrinth. In diesem Labyrinth verlor ich auch noch meine Begleiter. Endlich nach langem herumirren fand ich den Ausweg.
Ich sage Euch: "Nur vollkommen alleine kommt Ihr auf den Gipfel".
So war mein Weg!
Der zu Weisheit gelangte erzählte es, und ging seines Weges.
Die Theoretiker aber stritten ... ja wer nun hat denn wirklich den Gipfel erreicht? Wer nun zeigt den wirklichen Weg?
Da ist Übereinstimmung ... da ist Widerspruch ...
Einer sagte... A war auf dem Gipfel - nicht B nicht C. Ein Anderer sagte... B war auf dem Gipfel - nicht A nicht C. Der nächste behauptete... nur C war auf dem Gipfel - nicht A nicht B. Ein Anderer sagte... keiner von allen hat den Gipfel erreicht, denn keiner erbrachte einen Beweis.
So sitzen die Theoretiker behütet im Zelt bei Wein und guten Speisen - diskutieren und streiten - doch noch KEINER von ihnen hat auch nur einen Fuß an diesen Berg gesetzt.
Und wenn sie nicht gestorben sind, so streiten sie noch Heute.
Demetrius Degen

Der TEUFLISCHE Ego-Filter.

Die persönliche ICH-Vorstellung im menschlichen Geiste (Verstand) auch als EGO bezeichnet, wird aufgebaut und vergrößert von der Kindheit über die Jugend bis ins hohe Alter - durch die SINNESWAHRNEHMUNG.
Diese persönliche ICH- Vorstellung baut sich zwischen dem menschlichen Geist (Verstand) und dem göttlichen Geistfunken (unserem wahren SELBST) auf und wirkt als TRENNUNG.

(Grafik vergrößern durch Klick auf das Bild)


Die einfache Grafik auf der linken Seite zeigt Ihnen, wie das Ego sich zwischen Verstand und Selbst geschoben hat, und die Kommunikation zwischen beiden verhindert.
Der Verstand wird durch die Sinneswahrnehmung beeinflußt, und ALLE Erfahrungswerte bilden in ihrer Gesamtheit die persönliche ICH -Vorstellung - den FILTER.
Unser universelles Selbst bekommt das Licht (zum Erkennen und Verstehen) von der universellen Seele. Doch dieses Licht kann wegen dem Filter NICHT in den menschlichen Verstand vordringen ( = Dunkelheit und unbewußt).
Je größer das Ego (Egoismus für sICH), um so dichter wird dieser Filter, bis er kein Licht mehr hindurch läßt, und der Mensch in seinem Geiste (Verstand) vollkommen unbewußt ist. Er ist SKLAVE im Denken von seinem EGO.
Der einzig WAHR nehmende (Wahrnehmung), ist unser wahres Selbst.
Doch der Filter verhindert, daß die Informationen durch die Sinneswahrnehmung RICHTIG im wahren Selbst eintreffen. Unser wahres Selbst (wir SELBST), können nur das für WAHR halten (auch wenn es nicht wahr ist), was dieser Filter durch läßt.

Dieser satanische und teuflische ICH - Filter (die Vorstellung von der ICH - Person) verhindert die Kommunikation zwischen menschlichem Geist (Verstand) und göttlichem Geist (wahres Selbst).

Das ist es, was in der Bibel als Satan oder Teufel bezeichnet wird, und von dem der Buddha spricht: Nicht kenne ich eine Kraft, die schwerer zu überwinden ist, als dieser Mara (Teufel).

Die weitaus größte Masse der Menschen wird BEHERRSCHT im Denken von diesem ICH - Filter.
Der Egoismus (das ist Dir und das ist mir), wird schon bei Kleinkindern regelrecht gezüchtet, in der Jugend durch Werbung in den Medien (das ist INN, das muß ICH haben, damit kann ICH angeben und protzen) verstärkt, und beim Erwachsenen (das leiste ICH, das habe ICH erreicht, das habe ICH geschaffen) vervollständigt.
Der Filter ist DICHT, und es dringt kein Funke von Licht (im Sinne von Erkenntnis und Verständnis in den Verstand.
Das ist der vollkommen unbewußte Mensch.


Ein weiteres Übel und ein Zeichen dieser Zeit ist, daß gerade diese EGOS in den Medien umjubelt werden (Stars), die Chef (Manager) Sessel inne haben, und in der Politik (gewählt werden) ihr Unwesen treiben.
Die unbewußten Menschen, die in Dunkelheit und tiefster Finsternis leben, lassen sich BLENDEN von irdischen Äußerlichkeiten, von Show, Besitz und Machtgehabe.
Die Symbolik der Bibel beim Turmbau zu Babel ist deutlich in unserer Gesellschaft zu erkennen.
Jeder redete in einer anderen "Sprache"
und sie VERSTANDEN sich nicht mehr.

Auch heute verstehen sich die Menschen nicht mehr, sind UNEINS, und können sich nicht EINIG werden.
Auch das liegt an dem gezeigten EGO - Filter, der nur sICH sehen läßt, und nur SEINE persönliche Meinung und Auffassung gelten läßt.
So wie ICH das sehe, ist das richtig - und so denkt JEDER.

Wenn Die Menschen in Ihrer Auffassung (Glaube und Meinung) nur von sICH aus gehen, können sie sich nicht mehr VERSTEHEN. Das ICH wirkt TRENNEND in der Gesellschaft. Denn jede persönliche Ich-Vorstellung ist ganz INDIVIDUELL bei jedem Menschen verschieden - je nach Erlebnissen und Erfahrungswerten aus dem eigenen Leben.

Doch in unserem wahren SELBST, sind wir alle EINS.

Darum muß das ICH (Ego), der Filter (Satan) vernichtet werden, damit wieder MEHR Licht aus dem Selbst in den Verstand dringen kann, damit wieder mehr VERSTANDEN (die eigentliche Aufgabe des Verstandes) wird - damit sich die Menschen wieder VERSTEHEN.
Wer sich in seinem Denken nicht von seiner persönlichen ICH - Vorstellung löst und befreit, bleibt "BLIND".
Darum ist die Lehre in allen großen Religionen, das Mindern der persönlichen Ich- Vorstellung.
Weg vom Eigennutz, und hin zur Selbstlosigkeit.
Denn Egoismus, Eigennutz und Ich-Überheblichkeit macht geistig "blind" (unbewußt), wohingegen Selbstlosigkeit, zur mehr "Licht" und Erkenntnis führt (Bewusstwerdung).

In der Werbung der Medien müßte das jetzt heißen:
Selbstlosigkeit ist GEIL!

Das Ziel des Menschen ist die EINHEIT vom menschlichen Geist mit dem göttlichen Geist. Jesus: Der Vater und Ich sind EINS.
Also weg mit dem ICH-Filter, dem Ego - ismus.
Mehr dazu auch in meinen Büchern.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Demetrius Degen

Entstehen der ICH-Vorstellung (Ego):

Dann kommt die Erziehung - die Beeinflussung vom Umfeld.
Das Kind baut mit Legosteinen ein schönes Haus, und die Mutter sagt: Das hast DU aber schön gemacht. Dadurch entsteht dem Kind zum ersten mal der Gedanke (im Verstand) ICH habe etwas gutes vollbracht. Wenn ICH etwas leiste, bekomme ich eine Anerkennung von meiner Mutter. Das ist der Beginn der ICH-Vorstellung.
Dann wird dem Kind beigebracht: Das ist DEIN und das ist MEIN. Somit entsteht dem Kind der Gedanke (die Vorstellung) von BESITZ und Eigentum. Auch wieder eine ICH-Vorstellung.
Jetzt geht dem Kind das erste Mal ein Legostein verloren - und schon glaubt das Kind, dass es etwas von sICH verloren hat. Es entsteht ihm Leid und Angst vor Verlust.
Dadurch entsteht der Gedanke: ICH habe etwas verloren, und will es wieder haben. Dadurch entsteht BEGEHREN für sICH.
Gleiches geschieht mit dem "Legohaus", das zunächst von der Mutter so bewundert wurde. Plötzlich wird dieses "Legohaus" gar nicht mehr bewundert - es wird zur SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT für die Mutter. Dem Kind entsteht der Gedanke: Mein "Legohaus" ist nicht mehr gut genug. Dadurch geht mir das Lob der Mutter verloren. Somit strengt sich das Kind an, ein schöneres "Legohaus" zu bauen, um wieder von der Mutter gelobt zu werden. So entsteht der Kampf und die Anstrengung.
Das ist das Ergebnis der ICH-Vorstellung (Kampf, Anstrengung, Angst, Leid), die auf Gewinn oder Verlust beruht.
Diese ICH-Vorstellung baut der Mensch im Laufe seines Lebens SELBST auf und wächst bis ins unermessliche.
Der Aufbau des Egos (der ICH-Vorstelung) entsteht erst, wenn das Kind NICHT mehr über das Selbst wahr nimmt, sondern über den VERSTAND. Wenn es geistig aus dem Selbst heraus tritt.
Dadurch entsteht die Vorstellung: ICH nehme wahr - und ICH entscheide. Das Ego wird geboren.
Mehr in meinen Büchern.
Mit freundlichen Grüßen,
Demetrius Degen

Das Ego wirkt als Filter:

Diese persönliche ICH-Vorstellung legt sich ZWISCHEN das wahre Selbst und den menschlichen Geist und wirkt als FILTER, der nur noch Informationen in den Verstand vordringen lässt, die diesem Filter entsprechen.
Der Mensch "vergisst" in seinem Geist sein wahres SELBST, und lebt letztendlich nur noch nach seiner ICH-Vorstellung. Das ist der "Durchschnittsmensch" der unbewusste Mensch - leider die Masse.
Wer auch immer sICH für gebildet hält, wer sICH für schön hält, wer sICH für gut hält, wer sICH für reich hält, wer sICH für mächtig hält, wer sICH für berühmt hält - ja selbst wer sICH für Weise hält - all diese unterliegen in Ihrer Vorstellung noch dem FILTER. Der illusorischen und persönlichen ICH-Vorstellung.
Diese Menschen können sehr wohl viel Wissen besitzen, aber sie Erkennen und vor allen Dingen VERSTEHEN sie nichts. Denn VERSTÄNDNIS der Dinge kommt immer aus dem wahren SELBST und nie aus dem ICH.
Da dieses wahre Selbst aber durch den ICH-Filter verdeckt ist, kann auch kein Verständnis der Dinge aus dem Selbst in den menschlichen Geist dringen.
Das sind die BLINDEN im Geiste, und auch die blinden Blindenführer - wie es in der Bibel steht.
Dieser ICH-Filter ist pures Ego, und schützt sich selbst dadurch, dass er nichts hindurch lässt (in den Verstand eindringen lässt), was SEINER Vorstellung nicht entspricht.
Wer sICH für gebildet hält, wird alles ABLEHNEN, was dieser seiner Vorstellung widerspricht. Wer sICH für schön hält, wird alles ablehnen, was dieser Vorstellung widerspricht. .. usw.
Durch diese ABWEHRHALTUNG des Egos, ist dieser Mensch zu geistigem STILLSTAND verurteilt, denn er nimmt keine anderen Informationen in den Geist auf, die seiner Vorstellung widersprechen. Darum wird dieser Zustand auch als TOD bezeichnet.
Bibel: Lasset die Toten die Toten begraben (die geistig toten sollen die körperlich toten begraben).
Goethe: Zwei Seelen ach in meiner Brust:
Wir haben also den rein LOGISCHEN Verstand (menschlicher Geist), die persönliche ICH-Vorstellung und das wahrer SELBST.
Der Mensch kann NUR über die REINE Logik (ungeachtet von persönlichen Vor- oder Nachteilen) immer zwischen diesen BEIDEN wählen - zwischen EGO und SELBST.
Der menschliche Geist, der sich vom ICH befreien will, hängt zunächst ZWISCHEN diesen Beiden, und muß sich dauernd entscheiden, wem er DIENEN oder folgen will. Dem Eigennutz (für sICH) oder der Intuition aus dem Selbst.
Diese Probleme hat erst ein geistig strebender Mensch, dessen Geist schon die Fähigkeit besitzt, sich von der Überlagerung des puren EGO zu distanzieren.
Der noch unbewusste, hält sein ICH für sein SELBST. Darum führt dieser Tripp der sogenannten Selbstverwirklichung all zu oft in eine extreme ICHverherrlichung, welche den Filter nur noch DICHTER macht, und dem puren EIGENUTZ dient.
Um das wahre Selbst zu verwirklichen, muß man es zunächst einmal KENNEN lernen, (Zitat: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung) bevor man es verwirklichen kann. Doch um dieses Selbst kennen zu lernen, muß man sich vom Ego (in seinem Geiste - Verstand) distanzieren.
Wenn man sich aber vom Ego distanziert, erkennt man das wahre Selbst, und der Zwiespalt - wem soll ich Dienen - entsteht.
Ersichtlich daraus ist, dass ein unbewusster Mensch diese Probleme noch nicht hat. Er folgt ganz einfach seinem Ego, weil er gar nichts anderes kennt.
Daraus ergibt sich, dass nur geistig strebende Menschen Probleme bekommen, da sie einmal hier (ins Ego) und ein mal dort (ins Selbst) abrutschen - was dann dieses abwechslungsreiche Leben der geistig strebenden Menschen bewirkt. Im Gegensatz zu den unbewussten, die ein eintöniges Leben führen.
Mehr in meinen Büchern.
Mit freundlichen Grüßen,
Demetrius Degen